Berge und Schluchten in den Alpen

Nationalflaggen Schweiz/Österreich

1997

Gipfel des Hohen KastenBlick auf den Säntiser SeeBerg-Panorama Fahrt mit Nick in die Schweiz zum Hohen Kasten, mit der Seilbahn fahren wir gegen Mittag zum Gipfel. Oben erwartet uns eine phantastische Fernsicht rundherum. Ein hoher Antennenmast steht gut verankert da. Wir wollen zum Säntiser See absteigen, man kann ihn schon von hier oben aus gut erkennen. Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den Rhein und den Gipfel des Hohen Kasten, sowie den Bergen rundherum.

Bäume auf einem FelsSilberdistelnViolette BergblumeVom See aus geht es sehr steil bergab, unterwegs sehen wir schöne Bergblumen und Silberdisteln. Vorbei am Säntiser See, dann geht es steil bergab. Wir sind froh, als wir wieder im Tal beim Auto sind und dem Meeresspiegel 800m näher sind. Da uns in der Schweiz eine Übernachtung zu teuer ist, fahren wir kurzerhand nach Österreich. Dort, in Lorüns, kostet es die Hälfte und das Frühstück ist bestens (Konrad und Herma Bilgeri, A-6700 Lorüns 44, Fon +43-5552-30744). Abends noch ein Besuch bei McDonalds.
Blick vom BartholomäbergBlick vom BartholomäbergIn der Üblen SchluchtWir machen einen Abstecher auf den Bartholomäberg bei Schruns: eine schöne kleine Strasse führt auf der einen Seite hinauf, auf der anderen Seite herunter. Die Montafoner Bahn kreuzt unseren Weg und wir fahren über das Faschinajoch, durch Damüls und über den Furkapass zur Üblen Schlucht bei Rankweil. Nach einer halben Stunde leichtem Aufstieg führt der Weg tief hinab ins Tal. Dort folgt man eine Weile dem Flusslauf und kommt so automatisch nach Laterns, wo die Strasse vom Furkajoch her verläuft. Die Üble Schlucht ist so übel, dass Nick das letzte Stück allein weiterläuft. Aber schön ist sie schon... Wir übernachten in Schwarzenberg, östlich von Dornbirn.

Glitzernder WasserfallSee in der AlplochschluchtBei Dornbirn liegen die Rappenloch- und die Alplochschlucht. Anfangs ist die Schlucht noch etwas langweilig, je weiter man wandert, desto schöner wird sie. Die beiden Schluchten gehen ineinander über und sind längst nicht so anstrengend wie die Üble Schlucht. Ein schöner grünfarbener See liegt zwischen den beiden Schluchten. Der kleine Wasserfall am Ende des Sees glitzert im Sonnenlicht. Am Fluss neben dem Wanderweg geht ein kleiner Trampelpfad entlang.

Panoramablick vom DiedamskopfWasserfall am DiedamskopfDer 2090m hohe Diedamskopf wird heute wieder mit einer Seilbahn erklommen. Von hier hat man wieder eine hervorragende Fernsicht! Abwärts bis zur Mittelstation sind wir noch faul, dann wandern wir weiter durch herrlichen Wald bis ins Tal, von wo aus wir wieder aufwärts steigen bis wir zu einem besonders schönen Wasserfall gelangen. Von weit oben stürzt er herunter. Der Weg hat sich wirklich gelohnt und hätte Nick nicht gedrängt, ich hätte den Wasserfall nie gesehen. Das ist wahr, ich konnte (und wollte) mir einfach nicht vorstellen, dass so weit oben so ein schöner Wasserfall ist, der Weg kam mir vor, als wären wir wieder bei der Mittelstation... Wir übernachten wieder in Lorüns, da wir Haus und Frühstück schon kannten - war ja nur 50km weg. Sind wir nicht doof?

Am FlexenpassSpuller SeeÜber den Arlbergpass und den Flexenpass finden wir uns in Lech ein, von wo aus wir ins Zuger Tal wollen. Doch leider darf man nicht mal mehr gegen Geld mit dem eigenen Auto dort hinein - doch, abends ab 16:30h. Na toll, Omnibus fahren ist also angesagt, obwohl wir seit Port Douglas (Australien) einen Omnibus nicht mehr von innen sehen wollten. Schon bald sind wir mit dem hektischen Busfahrer am Spuller See - einige Minuten länger und ich hätte für nichts mehr garantiert, so wie der durch die Kurven fetzte. In einer Stunde müssen wir um den See gelaufen sein, denn dann kommt der Omnibus wieder. Also, schnell-schnell um den See, dabei trete ich mit meinen guten Wanderschuhen (Sandalen...) in eine sumpfige Wiese neben dem See. Na prima! Ich stand bis weit über den Knöchel im Sumpf, der Dreck ist bis zur Camera gespritzt - eine einzige Sauerei! Den Omnibus haben wir trotzdem gerade noch bekommen. Auf der Heimfahrt fahren wir dem Lech ein Stück entlang, er hat ein schönes steiniges Flussbett.

SonnenuntergangFedersee bei Bad BuchauWir beobachten eine kleine Ente am Federsee bei Bad Buchau, die sich zufrieden sonnt und wir geniessen den Abend am Schilf bevor wir die Sonne in Einsingen untergehen sehen - wunderschön!



TOEBELEMOUNT Intro Animation (89 kByte)Die Bilder auf dieser Seite sind von meinem Videofilm, gedreht mit der SONY CCD-TR2200 (einer exzellenten Hi8-Handycam) digitalisiert.

Die Animation des Filmvorspanns ist übrigens schon 1992 mit einem AMIGA-500 Computer entstanden (später ein AMIGA-1200 HD), mit grossem Einsatz meines Freunds Jörg, ohne den ich wohl nie einen Film mit Computereinblendungen versehen hätte! Trotzdem blieb der AMIGA für mich ein Buch mit sieben Siegeln...
Heute ist natürlich alles digital und es scheint eine Ewigkeit her zu sein, dass man "linear" geschnitten hat.

Eine Töbelemount Produktion

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updated: 2009-03-25

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